Volksschule Krems-Hafnerplatz

Wir wollen euch kurz im Zeitraffer erzählen, was wir alles gemacht haben:

November 2013

  • Herr  Volker Alberts von Retter und Partner ZT G.m.b.H. tritt an unsere Schule heran und stellt uns seine Projektidee vor.
  • Besprechung im BORG – nähere Infos zum Projekt werden von Herrn Alberts erteilt – VS Hafnerplatz sagt die Teilnahme zu.
  • Besprechung mit der HTL Krems – eine Klasse der HTL wird das Projekt begleiten – jeweils 2 HTL-Schüler begleiten ein VS Kind.
  • 2 Diplomanden werden ebenfalls das Projekt begleiten und darüber ihre Diplomarbeit verfassen.
  • Ein Zeitplan wird erstellt.

 Juni 21014

  • Die VS Hafnerplatz erstellt eine Liste der Adressen aller Schulkinder – die Retter und Partner ZT G.m.b.H. nutzt diese, um wichtige Schulwege zu identifizieren.
16. Juni 2014 – 1. Projekttag
  • Am  16.06.2014  findet in der VS Hafnerplatz der 1. Projekttag statt.
  • 2 Mitglieder von „WalkSpace Mobilität“ erarbeiten mit einer Straßenkarte die Schulwege und Wohnorte der Kinder. Die Kinder erzählen bereits über Probleme beim Schulweg und über mögliche Gefahren auf diesem. Wünsche an das Schulumfeld werden formuliert und Problemstellen besprochen.
  • Als nächsten Schritt  werden einige Schulwege gemeinsam abgegangen und Gefahren besprochen und aufgezeigt. Der gesamte Projekttag wird schriftlich dokumentiert und mit Fotos festgehalten.
Im Gänsemarsch die Stadt erkunden.
 16. September 2014 – 2. Projekttag
  • Die Schüler der HTL besuchen uns in unserer Klasse. Es werden kleine Teams gebildet – jeder Volksschüler bekommt 2 Schüler der HTL zur Unterstützung. Die Teams beschäftigen sich nun intensiv mit den Schulwegen der Kinder.
  • Die Schulwege werden mit Unterstützung von Spezialisten der FH St. Pölten mit einer Eye-Tracking-Brille abgegangen. Einige Kinder werden sogar von Zuhause abgeholt – Gefahren werden so genauestens analysiert.
  • Ebenso wird das Umfeld der Schule gründlich unter die Lupe genommen. Straßenbreiten werden abgemessen und die Intervalle der Ampeln exakt gemessen.
  • In der Klasse beschäftigen sich die Kinder mit optischen Täuschungen und arbeiten am Computer mit den Spezialisten der FH St. Pölten mit einem stationären Eye-Tracking-System.
  • Der Tag hat den Volksschülern sehr gut gefallen.
Eye-Tracking mit den Spezialisten der FH St. Pölten und den Schülern der HTL Krems

 Oktober 2015

  • Wir arbeiten am Schulweg-Erlebnistagebuch. Die Kinder zeichnen ihren Schulweg und schreiben Geschichten darüber. Fragen werden beantwortet und Gefahren analysiert. Der Schulweg wird aber auch mit allen Sinnen wahrgenommen. Was hörst du, was siehst du, wie riecht es, entdeckst du tolle Sachen?
  • Ein Interview mit den Eltern über deren Schulwege rundet die Arbeit ab.
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Unser Schulwegerlebnisbuch
  • Die Aktion Apfel-Zitrone in Kooperation mit der AUVA hat uns auch viel Spass gemacht!
Zeit für eine Zitrone!

 7. November 2014

  • Wir erhalten eine Einladung der HTL Schüler und besuchen sie in ihrer Klasse. In Teams sehen wir uns die Videos an, die mit der Eye Tracking Brille gefilmt wurden. Die HTL-Schüler stellen den Kindern Fragen und weisen sie auch auf Probleme und Gefahren hin. Die Kinder freuten sich sehr, „ihre Schüler“ wieder zu sehen!
Zusammen mit den Schülern der HTL Krems analysieren wir die Aufzeichnungen vom Eye-Tracking
18. November 2014
  •  Wir sehen uns einige Videos gemeinsam an. Die Kinder beobachten genau und notieren sich dabei alle Dinge, die ihnen dabei auffallen. Sie sind bereits sehr kritisch und erkennen Gefahren und Fehlverhalten sehr gut.
  • Folgende Notizen haben wir uns beim Ansehen der Videos gemacht:
  • sehr gut gemacht:
    • passt gut auf
    • schaut ganz genau
    • geht vorsichtig über den Zebrastreifen
    • ist konzentriert
    • schaut beim Überqueren der Straße gut nach allen Seiten
    • beachtet den Straßenverkehr
    • achtet auch auf die Fußgänger
    • beachtet den Straßenverkehr
  • das geht besser:
    • schaut viel auf den Boden oder in die Luft
    • sollte besser schauen
    • schaut am Zebrastreifen nur auf den Boden
    • redet viel, singt und konzentriert sich nicht
    • schaut auf die Menschen, nicht auf die Straße
    • könnte sich mehr konzentrieren
    • schaut beim Überqueren der Straße nur nach links
    • bleibt auf dem Zebrastreifen grundlos stehen
    • geht einfach über die Straße ohne zu schauen

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Wir beobachten, was gut gemacht wurde und was besser gemacht werden kann.

 

Winter 2014/2015

  • Winterzeit: ZEIT FÜR EINEN MALWETTBEWERB
  • An dem Malwettbewerb haben alle Klassen der VS Hafnerplatz teilgenommen.
  • Jeder Schüler hat seine Wünsche an das Schulumfeld aufgezeichnet.
  • Dabei sind ganz viele tolle Ideen entstanden.
  • Mehr Platz zum Spielen, Grünflächen und weniger Autos, das wünschen wir uns.
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Klasse 1b
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Klasse 3a

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